Montag, 9. Juli 2012

Erfolgreicher Tag für die Delegation der Lausitzer Allianz im Europäischen Parlament in Strasbourg – Abgeordnete zeigten sich sehr interessiert.


Pressemitteilung
Am Donnerstag, den 5 Juli 2012 waren als Delegation der Lausitzer Allianz Henryk Matuš und Hannes Wilhelm-Kell in Strasbourg bei der Intergroup for Traditional Minorities, National Communities and Languages des Europäischen Parlamentes eingeladen, um über die Lage des wendischen/sorbischen Volkes zu berichten. Dieser Termin kam Aufgrund des Bemühens der Lausitzer Allianz zustande, um für die uneingeschränkte Weiterführung des bilingualen Witaj-Unterrichtes zu intervenieren. 
Insbesondere interessierte die Europaabgeordneten die aktuellen Kürzungspläne in der Bildungspolitik bzw. der Stand des Witaj-Projektes im Land Brandenburg. Vor dem Hintergrund der EU-Minderheitencharta und des Rahmenübereinkommens zum Schutz Nationaler Minderheiten wurden die Abgeordneten gebeten, dieses Thema zu verfolgen und über Ihre parlamentarischen Möglichkeiten zu begleiten.
Weiteres Thema war die UNO-Resolution 61/295 in Verbindung mit der ILO – Konvention 169, welche in den meisten EU-Staaten bereits ratifiziert wurden, in der Bundesrepublik Deutschland jedoch noch nicht. Hierbei spielt der indigene/autochthone Status der Wenden/Sorben eine besondere Rolle.
Den Ausführungen über die Bürgerinitiative zur Errichtung einer legitimierten Selbstverwaltung und Interessenvertretung des wendischen/sorbischen Volkes, dem Serbski Sejmik, haben die Abgeordneten, u.a. die Vertreter von Wales, der Schweden in Finnland, der ungarischen Minderheiten in Europa und die Südtiroler sich sehr interessiert gezeigt
Die Abgeordneten der Intergroup sagten Ihre Hilfe zu und sind an einem weiteren Austausch sehr interessiert.



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